Di
24
Jul
2012
Das Thema „Plagiat“ ist in aller Munde. Fast wöchentlich berichten die Medien von neuen Plagiatsfällen. Das Beispiel Karl-Theodor zu Guttenberg hat gezeigt, dass Plagiate weitreichende
Folgen haben können.
Wie aber sieht es bei Ihnen aus? Laufen Sie Gefahr, zu plagiieren? Der folgende Test soll Ihnen bei der Klärung dieser Frage helfen.
Ich habe im Studium gelernt, was ein Plagiat ist und könnte das einer Kollegin oder einem Kollegen auch erklären.
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Das Wort „Plagiat“ kenne ich, aber ich weiß nicht genau, was damit gemeint ist.
Mir ist klar, dass ich die Ergebnisse der einschlägigen Literatur zusammenfassen und kritisch beleuchten soll.
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Ich bin mir oft unsicher, was ich noch schreiben soll, das steht ja so und so schon alles in der Literatur.
Eigene Worte zu finden, ist für mich kein Problem.
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Es fällt mir sehr schwer, meine Überlegungen in eigenen Worten auszudrücken.
Die Worte anderer Autorinnen und Autoren verwende ich nur dann, wenn ich ein wörtliches Zitat mache.
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Wenn ich einen Text schreibe, orientiere ich mich meist an der Wortwahl der Autorinnen und Autoren, deren Publikationen ich gelesen habe.
Wörtliche Zitate mache ich nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel wenn eine Autorin oder ein Autor etwas besonders treffend formuliert hat.
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Ich verwende gerne und häufig wörtliche Zitate. Die Literatur ist meist so gut formuliert, dass ich es so und so nicht besser machen kann
Der Unterschied zwischen einem wörtlichen Zitat und der inhaltlichen Übernahme eines Gedankens ist mir klar.
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So ganz genau weiß ich eigentlich nicht, was der Unterschied zwischen einem wörtlichen Zitat und der reinen Übernahme eines Gedankens ist.
Wenn ich einen Text schreibe, mache ich im PC zuerst einmal eine leere Seite auf und beginne dann zu schreiben. Copy-and-Paste ist für mich kein Thema.
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Wenn ich einen Text schreibe, kopiere ich zuerst einmal die wichtigsten Passagen aus der Literatur in eine Datei. Danach formuliere ich die einzelnen Textpassagen um und versuche, gute Übergänge zu schreiben.
Die Zitierregeln, die für meine Arbeit gelten, habe ich verstanden. Ich weiß genau, wie ich sie anwenden muss.
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Wenn ich ehrlich bin: Die Zitierregeln habe ich zwar gelesen, aber so ganz genau kenne ich mich damit nicht aus.
Ich bin mit dem Umgang mit Fußnoten vertraut. Wann und wo ich eine Fußnote setzen muss, ist mir klar.
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Ich bin mir unsicher, wann und wo ich Fußnoten setzen muss.
Mir ist klar, was es bedeutet, durch das Schreiben eines Textes am wissenschaftlichen Diskurs teilzunehmen.
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Ich schreibe einfach meinen Text und fasse zusammen, was in der Literatur steht. Eine kritische Auseinandersetzung mit einzelnen Meinungen ist nicht mein Ziel.
Ich weiß genau, was bei der Plagiatsprüfung, die alle Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen durchlaufen, geschieht.
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Ich habe keine Ahnung, wie eine Plagiatsprüfung funktioniert.
Wenn Sie überwiegend die Ziffern 1 und 2 angekreuzt haben, bewegen Sie sich im grünen Bereich. Sie wissen, was es bedeutet, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben und am Forschungsdiskurs teilzunehmen. Haben Sie jedoch mehrfach die Ziffern 4 und 5 angekreuzt, laufen Sie Gefahr, zu plagiieren.
Haben Sie im Auge, dass ein Plagiat ein Verstoß gegen das Urheberrecht ist und sanktioniert werden kann. Ein Plagiat ist kein Kavaliersdelikt. Geraten Sie jetzt aber bitte nicht gleich in Panik! Dazu besteht gar kein Grund. Den Umgang mit Literatur, das eigenständige Formulieren etc. können Sie nämlich lernen.
Meiner Erfahrung nach plagiieren die meisten Studierenden nicht mit böser Absicht, sondern, weil
Weiterführende Tipps und Links finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, können Sie aber natürlich gerne auch die Kommentarfunktion
benutzen.
Abbildungsnachweis:
stempel PLAGIAT © ferkelraggae #30577735 – Fotolia.com • Young women in home © Monika Wisniewska #11226162 – Fotolia.com
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