Do

02

Mai

2013

Wie schreibt man eine Einleitung?

mädchen in bibliothek vor pc

Aus Erfahrung weiß ich, dass sich viele Studierende mit dem Schreiben der Einleitung plagen. Sie sind sich unsicher, was überhaupt alles in die Einleitung gehört und wann man sie am besten schreibt. 

Die Einleitung gehört – wie das Schlusskapitel – zu den fixen Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit, Bachelor- oder Masterarbeit bzw. Diplomarbeit, Dissertation). In der Einleitung führen Sie Ihre Leserinnen und Leser an das Thema heran. Was aber genau bedeutet das?

Die Einleitung ist das "Vorzimmer" Ihrer wissenschaftlichen Arbeit

Sie leiten, wie es das Wort sagt, in die Arbeit ein, Sie stellen das Thema vor. Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus, d.h. setzen Sie nicht zu viel Wissen voraus, holen Sie aber auch nicht zu weit aus. Denken Sie beim Schreiben immer an die Leserinnen und Leser Ihrer Arbeit und deren Vorwissen. Wichtig ist: Machen Sie die Leserinnen und Leser in der Einleitung neugierig auf das Thema der Arbeit!

Ankündigung Wissenschaftliches Onlinekurs Wissenschaftliches Schreiben


NEU!

>> Online-Kurs

im Jänner 2017



Schreiblust statt Frust,

das ist das Motto des zweiwöchigen Kurses.

 

Auf diese Fragen sollten Sie in der Einleitung eine Antwort geben

1. Was genau ist Ihr Thema?

Ihre Leserinnen und Leser müssen von Beginn an verstehen, womit sich Ihre Arbeit befasst.

 

2. Auf welche Literatur stützen Sie sich in Ihrer Arbeit?

Geben Sie einen Überblick über die wichtigste Literatur, die Sie verwendet haben. Treffen Sie dabei eine vernünftige Auswahl. Zählen Sie die Bücher und Artikel nicht einfach nur auf, sondern kommentieren Sie die einzelnen Publikationen. Sagen Sie, was welche Publikation leistet, was man als Leserin oder Leser dort Besonderes erfährt. Und nicht vergessen: Wenn Sie eine Autorin bzw. einen Autor oder eine Publikation nennen, müssen Sie in Klammer oder in der Fußnote immer den Literaturbeleg anführen.

 

Beispiele:

  • Mit der Frage, wie …, hat sich zuletzt umfassend Sabine Müller befasst. In ihrem 2011 erschienenem Buch zeigt sie, dass … (Müller 2011).
  • Das Standardwerk zum Thema … ist nach wie vor das Buch von Fritz Meier, in dem der Autor erstmals nachgewiesen hat, dass … (Meier 1980).
  • Zu den Meilensteinen der Forschung zählt sicherlich der 1990 erschienene Aufsatz von Elisabeth Huber, in dem die Autorin … (Huber 1990).

 

Hinweis: In allen genannten Fällen können Sie den Literaturbeleg statt in einer Klammer auch in einer Fußnote anführen.

 

3. Was ist das Ziel Ihrer Arbeit?

Mit Ihrer Arbeit verfolgen Sie ein bestimmtes Ziel. Erklären Sie in der Einleitung, was Sie in der Arbeit herausfinden, darlegen oder diskutieren wollen.

 

Beispiele:

  • Die Arbeit zeigt …
  • In der Arbeit soll dargelegt werden, wie …
  • Die Arbeit verfolgt drei Ziele: …
  • Das Hauptziel der Arbeit ist …

 

4. Wie werden Sie vorgehen?

Erklären Sie Ihren Leserinnen und Lesern, welche Methoden Sie verwenden. Also: Wie gehen Sie vor, um Ihr Ziel zu erreichen? Mögliche Methoden sind u.a. Experimente, Beobachtungen, quantitative oder qualitative Studien. Eine Arbeit kann aber auch nur auf Literaturstudien basieren (literaturgestützte Arbeit). Die Methoden, die Sie verwenden hängen stark von Ihrem Fach ab.   

 

5. Wie bauen Sie Ihre Arbeit auf?

Legen Sie dar, wie Ihre Arbeit strukturiert ist. Gehen Sie auf die Gliederung der Arbeit ein.

 

Beispiele:

  • Zunächst wird dargelegt, wie … Danach … Zum Schluss …
  • Im ersten Teil der Arbeit werde ich … Darauf aufbauend werde ich im zweiten Teil … Schließlich …
  • Die vorliegende Arbeit gliedert sich in … große Kapitel: Im ersten Kapitel erkläre ich, wie … Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit … Hier werde ich vor allem …

 

In wissenschaftlichen Arbeiten ist es üblich, das Wort „ich“ möglichst sparsam einzusetzen. Ich vertrete die Ansicht, dass Sie es im Vorwort und in der Einleitung durchaus verwenden können.

 

6. Was werden Sie nicht machen?

In der Einleitung können Sie auch erklären, was Sie nicht machen werden. Die meisten Themen sind so umfangreich und komplex, dass man Sie sie nicht vollständig behandeln können (v.a. nicht in einer Seminararbeit an der Uni, einer Bachelor- oder Masterarbeit). Wecken Sie bei Ihren Leserinnen und Lesern auf keinen Fall falsche Erwartungen. Grenzen Sie das Thema ein bzw. ab und erklären Sie, warum Sie das machen. Grundsätzlich gilt: Je enger Sie ein Thema fassen, desto leichter wird Ihnen die Bearbeitung fallen.

 

Beispiele:

  • Die Arbeit konzentriert sich auf … Die Frage, wie … bleibt unberücksichtigt.
  • Auf … gehe ich im Folgenden nicht ein.
  • Eine umfassende Behandlung dieses Themas würde den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengen.

 

Ob Sie die Fragen 1–6 in der hier angeführten Reihenfolge abarbeiten oder nicht, bleibt Ihnen überlassen. Entscheidend ist vor allem die Tatsache, dass Sie auf alle sechs Fragen eingehen. Persönliche Aspekte, also etwa Ihre Beweggründe für die Themenwahl oder eine Danksagung, gehören übrigens nicht in die Einleitung, sondern ins Vorwort.

- Schreibgruppe auf Facebook (nur) für Studierende -

Ich habe auf >> Facebook eine Gruppe für Studierende, in der Sie jederzeit gerne

mitmachen können. In der Gruppe könenn Sie all Ihre Fragen zum wissenschaftlichen Arbeiten stellen. Und natürlich freuen wir uns auch auf Ihre Inputs!

In der Gruppe sind wir übrigens miteinander per Du. ;)

 

Der erste Satz der Einleitung

Es ist lohnend, wenn Sie sich Gedanken über den ersten Satz der Einleitung machen. Er sollte packend formuliert sein. Der langweiligste Einstieg lautet: „Diese Arbeit befasst sich mit …“ Unzählige Arbeiten beginnen mit einem Satz wie diesem.

Mit ein bisschen Nachdenken fällt Ihnen bestimmt ein packender Einstiegssatz ein. Sie können dabei durchaus auch an einen Artikel in einer Tageszeitung denken. So ein Artikel beginnt oft mit einem Einstiegssatz, der die Leserinnen und Leser richtiggehend in das Thema hineinzieht. Besonders gut geeignet für den Einstieg ist ein Hinweis auf die übergeordnete Bedeutung oder Aktualität des Themas Ihrer Arbeit. Erklären Sie, was Ihr Thema auszeichnet. Warum ist es so interessant? Wecken Sie die Neugier Ihrer Leserinnen und Leser!

 

Beispiel: Ausgangssituation, Sie schreiben eine Arbeit über die Architektur des Benediktinerstifts Melk in Niederösterreich.

  • Langweiliger Einstieg: Diese Arbeit befasst sich mit der Architektur des Benediktinerstifts Melk.
  • Packender Einstieg: Das Benediktinerstift Melk gehört zu den größten und bedeutendsten barocken Klosteranlagen Mitteleuropas.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Einleitung zu schreiben?

Die Einleitung schreiben Sie am besten, wenn der Hauptteil fertig ist, also ganz am Ende. Davor können und sollen Sie sich natürlich schon mit den einzelnen Fragen befassen, die Sie in der Einleitung thematisieren werden, aber es macht keinen Sinn, die Einleitung zu Beginn des Arbeitsprozesses auszuformulieren. Sie können nur in etwas einleiten, das Sie schon kennen! Wer den Arbeitsprozess mit dem Schreiben der Einleitung beginnt, läuft Gefahr, in eine Schreibblockade zu geraten.

Fazit

In der Einleitung

  • führen Sie die Leserinnen und Leser in das Thema ein.
  • geben Sie einen knappen Überblick über die wichtigste Literatur, die Sie verwendet haben (Forschungsstand bzw. -lage).
  • definieren Sie das Ziel Ihrer Arbeit.
  • erklären Sie den Weg, der Sie zu diesem Ziel führt (Methodenreflexion).
  • legen Sie den Aufbau Ihrer Arbeit dar.
  • können Sie auch sagen, was Sie nicht machen werden.

Mein Blog-Artikel ist in geringfügig veränderter Form auch als PDF auf der Website http://www.ahs-vwa.at abrufbar.

Das könnte Sie auch noch interessieren:

Wählen Sie für Ihre Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit kein zu großes Thema
Wie lang soll das Literaturverzeichnis meiner Bachelor- oder Masterarbeit sein?
Welche Literatur zitiere ich, wenn ich Vergleiche mache oder Themen anspreche, die nicht im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen?


Abbildungsnachweis:

Vector colored Pencil ©Özger Sarikaya – Fotolia.com

 

bloggen warum, warum bloggen, blog kurs

Kennen Sie schon den Newsletter der Schreibwerkstatt?
Hier finden Sie regelmäßig Schreibtipps für Ihr Studium!
Zur Anmeldung

Kommentar schreiben

Kommentare: 56
  • #1

    derMK (Dienstag, 28 Mai 2013 18:58)

    Danke für den sehr guten Artikel.
    Es gibt auch zahlreiche Ratgeber (u.a. vom UTB Verlag) die sehr weiter helfen.
    Eine Sache ist mir aufgefallen: Wann die Einleitung schreiben?
    Es gibt durchaus einige Schreib-Coaches, die empfehlen, die Einleitung sehr wohl als ERSTES zu schreiben, weil sich der Wissensstand des Lesers im späteren Teil der Arbeit erst erweitert.
    Deshalb solle man den Leser nicht überfordern, indem man inhaltlich vorausgreift...
    ...und das könnte passieren, wenn man die Einleitung erst am Schluss schreibt.
    Darum doch alles der Reihe nach schreiben.
    Klingt für mich durchaus schlüssig!

  • #2

    Huberta Weigl (Freitag, 21 Juni 2013 13:42)

    Danke für Ihren Kommentar! Man sollte auch am Ende der Arbeit in der Lage sein, einen Text zu schreiben, der den Leser im Auge behält. Ich rate dazu, die Einleitung erst am Ende auszuformulieren.

  • #3

    Fan (Freitag, 07 Februar 2014 02:33)

    Ich glaube mit einem einfachen Danke ist es nicht getan!
    Kurz, Sachlich und Verständlich, vorallem mit den Beispielen.
    Hat mir bei meiner Hausarbeit SUPER geholfen.
    Es sollte mehr solcher Artikel geben.
    #gefälltmir

  • #4

    Huberta Weigl (Freitag, 07 Februar 2014 07:05)

    Das freut mich! Danke für die Rückmeldung!
    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #5

    Marija Stakic (Dienstag, 25 Februar 2014 14:31)

    Diese Erklärungen und Beispiele sind sehr hilfreich.
    Vielen Dank

  • #6

    Dennis Lehmann (Dienstag, 11 März 2014 11:27)

    Vielen Dank, dieser Thread hat mir bei meiner Arbeit sehr geholfen.

  • #7

    Huberta Weigl (Samstag, 15 März 2014 18:11)

    Danke für die Rückmeldung, lieber Herr Lehmann! Das freut mich und so soll es sein.
    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #8

    co (Montag, 24 März 2014 17:09)

    Danke für den Artikel, in der Kürze liegt die Würze. Besonders das Wort Schreibblockade hat mir einen Gedankenstoß gegeben nach dem ich bei der Einleitung begonnen habe und stecken geblieben bin:-)

  • #9

    See Nadine (Freitag, 28 März 2014 23:39)

    TOLL TOLL TOLL und nochmals TOLL!
    Absolut empfehlenswert für eine Übersicht wie die Einleitung aufgebaut werden soll!
    Ganz ganz tolle Infos, die mir bei meiner Seminararbeit weiterhelfen!
    DANKE!!!

  • #10

    Huberta (Samstag, 29 März 2014 08:19)

    Vielen Dank für dieses besonders schöne Feedback!
    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #11

    David (Mittwoch, 30 April 2014 11:28)

    Guter Artikel! Hilft sehr bei Schreibblockaden.
    Allerdings:
    Es ist unprofessionell die Ich-Perspektive in wissenschaftlichen Arbeiten zu benutzen. Das gilt auch für die Einleitung. Einzig bei Vorwort/Vorbemerkung darf man sie benutzen.
    Also sollten Beispiele wie:
    "Auf … gehe ich im Folgenden nicht ein."
    eher so lauten:
    "Auf … wird im Folgenden nicht eingegangen."

    Aber super Seite ansonsten ;)

  • #12

    Huberta Weigl (Mittwoch, 30 April 2014 11:32)

    Lieber David,

    das ist eine Geschmacksfrage. Ich persönlich habe gegen ein "Ich" in der Einleitung nichts einzuwenden. Ihre Formulierung ist aber natürlich auch in Ordnung, allerdings wirkt sie aufgrund des Passivs etwas behäbig.

    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #13

    Deni (Samstag, 24 Mai 2014 16:25)

    Haben Sie vielleicht einen Artikel, der "Reflexion Curriculum" erklärt?

  • #14

    Huberta Weigl (Samstag, 24 Mai 2014 19:44)

    Liebe Deni,

    leider weiß ich nicht einmal, was Sie damit genau meinen. Nachdenken über den Lebenslauf?
    Über das Suchformular rechts in der Sidebar können Sie gezielt zu einzelnen Themen recherchieren. Zu "Reflexion Curriculum" werden Sie dort jedoch nicht fündig werden.

    Viele Grüße
    Huberta Weigl

  • #15

    Deni (Samstag, 24 Mai 2014 21:24)

    Ja, inzwischen habe ich schon mich darüber informiert. Aber danke im jeden Fall auf schnelle Antwort.
    Viele Grüße.

  • #16

    :) (Samstag, 31 Mai 2014 10:58)

    Hallo,erstmals möchte ich mich bei ihnen bedanken dieser artikel hat mir wirklich sehr geholfen!! Haben sie vllt auch so einen artikel über das thema : vorwort ? ? Würde mir sehr helfen !! Nochmals 1000 Dank

  • #17

    Huberta Weigl (Samstag, 31 Mai 2014 12:22)

    Danke für die positive Rückmeldung!

    Ja, es gibt auch einen Artikel zum Thema "Vowort". Geben Sie den Begriff einfach in das Suchformular rechts in der Sidebar meiner Website ein.

    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #18

    Lisa (Donnerstag, 12 Juni 2014 14:56)

    Hallo Frau Weigl,

    super Artikel, vielen Dank dafür!
    Ich habe bisher immer gelernt, dass in die Einleitung keine Zitate, belege usw. gehören. Wie stehen Sie dazu?

    Viele Grüße,

    Lisa

  • #19

    Huberta Weigl (Donnerstag, 12 Juni 2014 17:26)

    Liebe Lisa,

    Zitate sind in der Einleitung durchaus erlaubt (und dann ist ein Beleg natürlich ein Muss). Sie sollten mit wörtlichen Zitaten allerdings generell sehr sparsam umgehen.

    Belege sind in der Einleitung oft sogar notwendig, v.a., wenn Sie dort einen Überblick über die Literatur geben. Sie finden in meinem Blog dazu ("Forschungsstand") auch einen eigenen Artikel.

    Hilft Ihnen das weiter?

    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #20

    Lisa (Freitag, 13 Juni 2014 15:13)

    Hallo Frau Weigl,

    das hilft mir durchaus weiter, vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Nur hatte ich bisher immer gehört, dass in der Einleitung Inhalte aus der Literatur nicht viel verloren haben, sprich nur Vorgehen beschreiben, Methoden etc.
    Gefällt mir aber sehr gut, dass dies doch nicht der Fall zu sein scheint, das erleichtert die Arbeit doch enorm und hilft, interessantere Einleitungen schreiben zu können.

    In dem Sinne, vielen Dank und liebe Grüße,

    Lisa

  • #21

    Huberta Weigl (Samstag, 14 Juni 2014 16:31)

    Liebe Lisa,

    auf Inhalte geht man in der Regel in der Einleitung tatsächlich nicht ein. Trotzdem gibt es eben Fälle, bei denen auch in der Einleitung Belege notwendig sind.

    Ich hoffe, jetzt ist alles klar.

    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #22

    Linda (Dienstag, 28 Oktober 2014 15:11)

    Ich finde auch, dass es sinnvoller ist die Einleitung zu Beginn zu schreiben. Denn wenn man bis dahin immernoch nicht in der Lage ist eine Einleitung zu schreiben, wie soll dann erst der Hauptteil werden. Jedoch rate ich dazu, nach Abschluss der HA die Einleitung nochmal zu überarbeiten, da sich der Fokus auch im Laufe des Schreibens geändert haben könnte. Mir persönlich hat die Einleitung immer geholfen meine eigenen Idee und Leitfragen zu sortieren und dann guten Gewissens in den Hauptteil zu starten ;)

  • #23

    Huberta Weigl (Dienstag, 28 Oktober 2014 15:35)

    Liebe Linda,

    wenn man ein Exposé geschrieben hat, kann man gleich mit dem Hauptteil loslegen. Teile des Exposés kann man letztendlich wunderbar für die Einleitung verwenden.

    Beste Grüße
    Huberta

  • #24

    Flo (Donnerstag, 18 Dezember 2014 12:31)

    Super Artikel, vielen Dank!!!!

  • #25

    Anni (Montag, 05 Januar 2015 11:47)

    Ein sehr hilfreicher Artikel, jedoch sollte bei einer wissenschaftlicher Arbeit unbedingt darauf verzichtet werden, Sätze mit 'ich', 'man' o.ä. zu verwenden.

    Grüße
    Anni

  • #26

    Huberta Weigl (Montag, 05 Januar 2015 11:49)

    Liebe Anni,

    danke für das positive Feedback! Ich persönlich finde das eine oder andere Ich (v.a. in der Einleitung) nicht verwerflich. Es kommt einfach darauf an, wie und wann es eingesetzt wird.

    Beste Grüße
    Huberta Weigl

  • #27

    Carmen Rother (Samstag, 24 Januar 2015 14:16)

    Liebe Frau Weigl,
    von allen Leitfäden, die ich bisher zu Hausarbeiten und den dazugehörigen Einleitungen gelesen habe, gefällt mir Ihr Text am besten; er hat genau den richtigen Umfang, enthält alles Wichtige, bietet zu jedem Punkt Beispiele und teilweise auch noch sehr nützliche Hinweise.
    Eine kleine Ergänzung könnte vlt. noch hilfreich sein, was den Umfang der Einleitung angeht (Faustregel = 10 % des Umfangs der gesamten Arbeit).

    Vielen Dank und beste Grüße aus Monheim am Rhein sendet Ihnen
    Carmen Rother

  • #28

    Huberta Weigl (Samstag, 24 Januar 2015 15:25)

    Liebe Frau Rother,

    vielen Dank für Ihr positives Feedback.

    Ich habe jetzt gerade einmal nachgerechnet:

    Hausarbeit mit 10 Seiten = 1 Seite Einleitung -> ok
    Bachelorarbeit mit 40 Seiten = 4 Seiten Einleitung -> Auch ok.
    Masterarbeit mit 80 Seiten = 8 Seiten Einleitung -> Erscheint mir dann doch etwas lang. Es können 8 Seiten sein, aber es tun (abhängig vom Inhalt) auch weniger.
    Dissertation mit 300 Seiten = 30 Seiten Einleitung -> Das ist eindeutig zu lang.

    Also, ich würde diese Regel mit Vorsicht anwenden.

    Beste Grüße an den Rhein
    Huberta Weigl

  • #29

    Bianca (Montag, 23 März 2015 17:09)

    Ich verstehe das alles überhaupt nicht!!!

  • #30

    Huberta Weigl (Montag, 23 März 2015 17:13)

    Liebe Bianca,

    ich wiederum verstehe Ihren Kommentar nicht.
    Wenn Sie Lust haben, kommen Sie in meine Facebook-Schreibgruppe für Studierende: https://www.facebook.com/groups/369374626448731/
    Dort können Sie all Ihre Fragen stellen.

    Beste Grüße
    Huberta Weigl

  • #31

    RK (Donnerstag, 09 April 2015 14:39)

    Hallo Frau Weigl,
    vielen Dank für diesen Artikel. Er hat mir für meine Masterarbeit sehr geholfen und einige Fragen beantwortet :)

  • #32

    Huberta Weigl (Freitag, 10 April 2015 20:00)

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Das freut mich!

    Beste Grüße
    Huberta Weigl

  • #33

    Mustafa Davulcu (Dienstag, 20 Oktober 2015 18:44)

    Danke wer das gemacht hat es war sehr hilfreich



    Viele grüße
    mustafa davulcu

  • #34

    Martin (Donnerstag, 19 November 2015 10:50)

    Vielen Dank. Info ist supper, dass hat mit bei <a
    href="http://akad-hilfe.de/">akademische essay hilfe </a> sehr geholfen.

  • #35

    Huberta Weigl (Donnerstag, 19 November 2015 11:12)

    Immer wieder "supper", wenn Ghostwriter auf meinem Blog spammen ...

  • #36

    Anne (Mittwoch, 23 Dezember 2015 19:40)

    Hallo Frau Weigl,
    vielen Dank für diesen klasse Artikel. Schon immer hatte ich Probleme vernünfige Einleitungen in Referaten zu schreiben. Dieser Artikel half mir sehr.

    Gruß
    Anne

  • #37

    anni (Sonntag, 27 Dezember 2015 20:04)

    Echt toll erklärt, dass hilft einem sehr weiter!
    Jetzt kann ich meine Einleitung richtig schreiben.
    Vielen Dank!:-)

  • #38

    Huberta Weigl (Dienstag, 29 Dezember 2015 13:35)

    Ich freue mich, dass ich Ihnen helfen konnte!

    Viele Grüße
    Huberta Weigl

  • #39

    Anja (Mittwoch, 02 März 2016 20:18)

    Hallo ich habe noch nie eine Diplomarbeit geschrieben. Und jetzt über den 2_Bildungsweg...
    Bin total über fordert.Ich muss eine Frage erörtern richtig?Muss ich unbedingt auch zu neuen Erkenntnisse Lösungen kommen oder wie funktioniert das?Hilfe

  • #40

    Huberta Weigl (Donnerstag, 03 März 2016 09:49)

    Ich habe gerade auch Ihr E-Mail bekommen, kann Ihnen aber nicht antworten.
    Bitte schreiben Sie mir nochmals. Hier meine E-Mail-Adresse: huberta.weigl@schreibwerkstatt.co.at

    Lieben Gruß
    Huberta Weigl

  • #41

    Rex (Samstag, 05 März 2016 21:45)

    Super Artikel! Hab Dank diesem Artikel rausgefunden, dass ich meine Einleutung voll verhauen hätte.

    Ich hab da jedoch eine Frage. Ich schreibe eine ziemlich technische Arbeit, die Einiges an Grundwissen verlangt. Soll ich dieses Grundwissen in der Einleitung präsentieren (ca. 3 Seiten Infotext) oder diesem Problem ein eigenes Kapitel geben?

    Vielen Dank für die Antwort im voraus,

    Rex

  • #42

    Huberta Weigl (Sonntag, 06 März 2016 19:44)

    Lieber Rex,

    ich freue mich, dass Ihnen der Artikel geholfen hat.
    Zu Ihrer Frage: Ich kenne Ihre Arbeit nicht, aber ich würde dazu tendieren, dieses Grundwissen ins erste Kapitel nach der Einleitung zu packen. Dabei sollten Sie bitte immer an Ihre Leser denken: Brauchen die dieses Grundwissen tatsächlich? Oder haben Sie das nicht vielleicht schon?

    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #43

    Charlotte (Mittwoch, 30 März 2016 20:30)

    Ich benutze dieses grandiosen Leitfaden für jede meiner Hausarbeiten aufs Neue. Einleitungen sind sonst mein Kryptonit.
    Die Aufteilung macht einfach Sinn! Sogar für ein "Orchideenfach" wie Kunstgeschichte.

    Vielen Dank dafür!

  • #44

    Huberta Weigl (Donnerstag, 31 März 2016 09:51)

    Liebe Charlotte,

    fein, dass Ihnen der Artikel hilft. So soll es sein!

    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

  • #45

    Franz Kotowski (Dienstag, 19 April 2016 12:57)

    Supa

  • #46

    Venera (Donnerstag, 21 April 2016 20:27)

    Sehr hilfsreiche Information Danke

  • #47

    Huberta Weigl (Dienstag, 09 August 2016 21:07)

    Kommentare von akademischen Ghostwritern, die hier auf Kundenfang sind, lösche ich.
    Also, lasst es lieber gleich sein!

  • #48

    Annanas (Sonntag, 21 August 2016 11:35)

    Auch von mir ein fettes >Danke !...
    Tendenziell verzweifle ich immer dabei eine Einleitung zu schreiben... heute nicht ;)!
    Gute Beispiele an denen man sich orientieren kann und alles verständlich erklärt.

    Dankeschön !!

  • #49

    Huberta Weigl (Sonntag, 21 August 2016 21:15)

    Gerne, so soll es sein! :)

  • #50

    Anja (Samstag, 03 September 2016 11:56)

    Vielen vielen Dank für diesen super Überblick! Hat mir bei meiner Hausarbeit wirklich sehr geholfen :-)
    Besonders gut sind auch die Formulierungsbeispiele, denn manchmal mangelt es dann doch an kreativ und es kommt nur ein "außerdem..."-"desweiteren..."-Gemisch heraus.

  • #51

    Huberta Weigl (Samstag, 03 September 2016 12:14)

    Sehr gerne! :)

  • #52

    jolee (Dienstag, 18 Oktober 2016 15:19)

    ich habe ein thema das sich auf ´"Kinderarmut" bezieht und da wollte ich fragen ob dieser einstiegssatz gut wäre "Kinderarmut ist eins der größten Problemthemen in Deutschland." könnte ich so meine einleizung anfangen?

  • #53

    Huberta (Donnerstag, 20 Oktober 2016 19:11)

    Liebe Jolee,

    ja, das ist ein guter Einstieg, aber vielleicht könnten Sie ihn noch mit etwas mehr Nachdruck formulieren. Zum Beispiel so: "Kinderarmut ist nicht nur ein Problem der Dritten Welt, auch in Deutschland ...".

    Lieben Gruß
    Huberta Weigl

  • #54

    martina (Freitag, 04 November 2016 11:35)

    Dankeschön, ist wirklich super beschrieben, und vor allem kurz und klar. Ganz toll!

  • #55

    Huberta (Freitag, 04 November 2016 14:01)

    Fein, freue mich!
    Danke für die Rückmeldung.

  • #56

    Somayeh (Montag, 21 November 2016 16:19)

    Danke .Ich habe kurze Erfahrung zu schreiben.Aber ich brauche andere Beispiele.