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16

Okt

2013

Kommentare im Blog, die nur dem Backlinkaufbau dienen

backlink, blog, kommentare

Es gibt Unternehmen, die nur deshalb einen Blog-Artikel kommentieren, um auf den eigenen Blog oder die eigene Website zu verlinken. Sie wollen einen Backlink, und dazu ist ihnen jedes Mittel Recht. Woran man als Blogger solche Spammer erkennt? Der Kommentar ist in der Regel extrem kurz und völlig belanglos. Er nimmt auf den Artikel gar keinen Bezug – kein Wunder, denn meist wurde der Artikel ja gar nicht gelesen! Oft bleibt auch unklar, wer den Kommentar überhaupt geschrieben hat. 

 

Hier ein aktuelles Beispiel: Ein Unternehmen, das sich auf die Planung von Hochzeiten spezialisiert hat, schreibt unter den Artikel Petra Tempfer. Von der Wissenschafterin zur Redakteurin "Interessante GEschichte. Danke für den BEitrag". Aus, nicht mehr! Hier geht's definitiv nur um den Backlink, sonst gar nichts. Rasch gepostet, und das war's. Die Autorin oder der Autor hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Flüchtigkeitsfehler in der Groß- und Kleinschreibung zu korrigieren.

Solche Kommentare lösche ich, keine Frage! Aber darum geht's mir hier gar nicht. Es geht mir vielmehr um die Tatsache, dass so ein Vorgehen dem Image eines Unternehmens nicht zuträglich ist, dass die Unternehmen das jedoch offenbar gar nicht wissen bzw. bemerken. Sie denken nur an sich, nicht an die Leser. Aber genau das ist wichtig! Egal, was Sie schreiben, denken Sie an die Menschen, die Ihren Text lesen, und die Außenwirkung.

Wer auf einem Blog spammt, tut seinem Image nichts Gutes

Unternehmerinnen und Unternehmer, die versuchsweise Backlinks in der weiten Welt der Blogs verstreuen, schaden sich. Blogger sind nämlich sensible Wesen und merken sehr schnell, ob jemand aus Interesse kommentiert und/oder weil er wirklich etwas zu sagen hat. Also, Finger weg von hingefetzten Kommentaren, die nur dem Backlinkaufbau dienen!

Backlinkaufbau ist natürlich sinnvoll

Zum Abschluss kurz noch ein paar Hinweise, falls Sie Besitzerin bzw. Besitzer einer Website oder eines Blogs sind und sich noch nie mit dem Thema "Backlinkaufbau" befasst haben:

Grundsätzlich sind Backlinks, also Links von anderen Websiten auf Ihre Website eine ganz wichtige Sache (den Aufbau von Backlinks nennt man übrigens Offpage-Optimierung). Solche Backlinks bringen Ihre Website bei Google nach vorne. Allerdings ist nicht jeder Link gleich gut. Ein Link der Schreibwerkstatt auf eine Website, die die Planung von Hochzeiten vermarktet, ist wesentlich weniger wertvoll als zum Beispiel ein Link eines Brautkleiderherstellers. Je näher sich die Webseiten inhaltlich stehen, desto besser!

Das Thema ist ausgesprochen komplex (es gibt nämlich sogar Backlinks, die Ihnen schaden können), und es ist sinnvoll, wenn Sie sich als Besitzerin bzw. als Besitzer einer Website ein Grundwissen zum Thema "Suchmaschinenoptimierung" aneignen. Sogar wenn Sie die Suchmaschinenoptimierung einer SEO-Agentur überlassen, kann es nicht schaden, selbst ein wenig von der Sache zu verstehen.

 

Ein paar grundlegende Tipps zum Thema Suchmaschinenoptimierung möchte ich Ihnen demnächst hier in meinem Blog geben. Der Schwerpunkt wird dabei auf der Onpage-Optimierung liegen, das sind die Maßnahmen, die Sie selbst auf Ihrer Website bzw. Ihrem Blog ergreifen könnnen, damit Sie bei Google nach vorne kommen. Und das Ganze hat, Sie werden es sehen, viel mit dem Thema "Texten" zu tun.

  

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Kommentare: 1
  • #1

    Alex L (Mittwoch, 20 Juli 2016 13:10)

    Ich persönlich bin sehr von der Thematik Backlinks und insbesondere DoFollow-Backlinks betroffen, weil meine 10 Blogs doFollow sind. Ich will einfach der treuen Stammleserschaft, die mich supportet, danken, indem deren Webseiten Google folgen darf. Beim NoFollow-Attribut tut sie es bekanntlich nicht und ich glaube bzw. wünsche mir insgeheim, dass Google auch noFollow-Links intern wertet. Bzw. liegt Google nach einer Zeit ja das Backlink-Profil deines Blogs vor und so zieht sie schon noch eigene Schlüsse daraus.

    Ich habe mich neulich auf einem professionellen Blog darüber informiert, was ist, wenn das eigene Backlink-Profil nur aus Kommentaren besteht. Mir wurde darauf geantwortet, dass so schlecht kann es nicht sein. Es müsste halt einen bunten Mix geben, wie Gastartikel, Kommentare, SocialMedia Links und solche Sachen.

    Leider tauchen meine wenigen Stammblogs nun in diversen DoFollow-Listen auf, sodass die SEO-Spammer selbstverständlich darauf scharf werden. Ich sehe aber alles in den Kommentaren und da wird oft versucht, mit derselben IP-Adresse etwas zu hinterlassen. Hm...ganz gleich wie clever Spammer sind, ist man als Blog-Admin einen Tick klüger und muss dann beim Wordpress hübsch aussortieren. Das gelingt mir immer.