Gesundheit: Körper und Geist

Fr

19

Aug

2016

Yoga für Schreibtischhelden

eva-maria flucher in graz

Ein Gastartikel von Eva-Maria Flucher

Viele von uns kennen das: Wir stehen am Morgen auf, holen uns eine Tasse Kaffee oder Tee, setzen uns an den Schreibtisch, öffnen unseren Laptop und tauchen in eine andere Welt ab. Für ein paar Stunden vergessen wir alles um uns herum, völlig egal, was passiert.

Wenn uns dann auch noch die Muse geküsst hat, sind wir im Bann unseres Schreibens, voller Adrenalin und elektrisiert. Das sind die Momente, die wir schreibendes Volk einfach lieben und absolut genießen: dieses totale Vertieftsein in das Schreiben, in das, was wir gerade tun, ganz wach, der Kopf klar wie auch der Fokus, im Flow und eins mit uns.

 

Diese Momente sind großartig! Dabei bemerken wir nicht, wie unsere Hüften eng werden und unsere Schultern sich durch die einseitige Bewegung verspannen und wir sie immer mehr Richtung Ohren ziehen. Nach einigen Stunden des Schreibens stehen wir vom Sessel auf und sind vollkommen steif und unbeweglich. Der untere Rücken schmerzt, der Nacken ist verspannt und wir wünschen uns eine persönliche Masseurin oder einen persönlichen Masseur.

Mit einfachen Yogaübungen (Asanas) kannst du in dieser Situation selbst Abhilfe schaffen, mit Übungen, die einfach sind und die du überall machen kannst. Gönne deinem Körper ein paar Minuten pro Tag, damit es ihm gut geht und dein Schreibfluss wieder ungehindert fließen kann.

 

Falls du Probleme mit deiner Wirbelsäule, deinen Bandscheiben, deinen Wirbeln oder anderen Gelenken hast, kläre bitte zuvor mit einer Ärztin oder einem Arzt ab, ob du Yoga praktizieren kannst. Wir übernehmen keine Haftung. Ebenso möchte ich anmerken, dass eine Videoanleitung keine Yogatrainerin bzw. keinen Yogatrainer ersetzen, deine Praxis jedoch bereichern und inspirieren kann.

Sanftes Aufwärmen

Nimm dir bitte eine rutschfeste (Yoga-)Matte oder auch einfach eine Decke oder einen Teppich. Falls sich deine Knie nicht wohlfühlen, leg eine Decke oder ein dünnes Kissen unter sie.

 

Zu Beginn komm in den Vierfüßlerstand wie du es bereits unten auf der Videovorschau siehst. Bring deine Handgelenke genau unter deine Schultergelenke und deine Kniegelenke genau unter deine Hüftgelenke. Dann beginne mit der Ausatmung deinen Rücken vom Steißbein aus nach oben zu rollen, um in einen Katzenbuckel zu kommen. Mit der Einatmung beginne wieder vom Steißbein aus deinen Rücken in die andere Richtung zu bewegen, so dass du in ein leichtes Hohlkreuz kommst. Zieh dabei bitte deinen Bauchnabel nach innen und nach oben und spann deine Bauchdecke ein wenig an, damit dein unterer Rücken sich wohlfühlen kann. Wiederhole diese Übung fünf- bis zehnmal.

Sieben Minuten Yoga für Schreibtischhelden

Wenn du deine Wirbelsäule sanft mobilisiert hast, kannst du mit dem Video loslegen.

Über die Autorin

Eva-Maria Flucher ist nicht nur zertifizierte Yogalehrerin, sondern auch Diplomtouristikerin und studierte Sprach- und Literaturwissenschaftlerin. Sie ist Bloggerin, Journalistin, Querdenkerin, Weltenbummlerin – und schreibt leidenschaftlich gerne.

Wenn Eva-Maria Flucher nicht gerade unterwegs ist, lebt sie in einer der schönsten Gegenden Österreichs, der Südsteiermark, die aufgrund ihrer einzigartigen Landschaft zurecht gerne mit der Toskana verglichen wird. 

Ihr Wissen über Yoga, Ayurveda und Mindmanagement gibt sie in Einzelstunden, Kursen und auf ihren Yogareisen weiter, die sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch Fortgeschrittene wenden. Eine Besonderheit sind ihre Silent-Yoga-Sailing-Reisen.


» Website von Eva-Maria Flucher
» Facebook-Seite von Do-Yoga Eva-Maria Flucher


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So

07

Aug

2016

Meine Erfahrungen mit Yoga

Viele von uns sitzen stundenlang am Schreibtisch. Und rasch zwickt es einmal da und dort, die Gedanken rotieren, was am Abend sogar zu Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten führen kann. 

 

Ich selbst habe früher sehr viel Sport gemacht, kaum bin ich ins Arbeitsleben eingestiegen, hat sich das geändert. Vor einem Jahr habe ich dann spontan und völlig unvoreingenommen an einer Yogastunde teilgenommen und dann einen Yogarkurs für Anfänger absolviert. Dabei habe ich verschiedene Erfahrungen gemacht ... 

Meine Erfahrung: Was Yoga ist und kann

Ich habe festgestellt, Yoga

  • ist etwas für Frauen und Männer. Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht, warum so wenige Männer in die Yogakurse kommen. Yoga kann, wenn man die richtigen Übungen  auswählt, noch den kräftigsten Marathonläufer fordern.
  • ist nichts Esoterisches. Es gibt auch herrlich geerdete Yogalehrerinnen und -lehrer (zum Beispiel Eva-Maria Flucher und Angelika Ployer), die ihr Handwerk verstehen und mich weder von veganer Ernährung noch von digitaler Enthaltsamkeit überzeugen wollen.
  • kann man in jedem Alter praktizieren, man muss nur die Übungen an die eigenen körperlichen Voraussetzungen anpassen (zu Beginn am besten mit einer Yogalehrerin oder einem Yogalehrer).
  • ist auch etwas für unbewegliche Menschen (wie mich). Leider werben Yogastudios regelmäßig mit Fotos, auf denen völlig verbogene Leute zu sehen sind, was ja auch abschrecken kann.
  • lässt uns die eigenen Grenzen spüren und lehrt uns sie zu respektieren.
  • lehrt, sich nicht mit anderen zu vergleichen, sondern bei sich zu bleiben.
  • verbessert die Haltung und bringt Kraft.
  • macht den Kopf frei und tut der Seele gut.

Yoga macht den Kopf frei und sorgt für Ausgleich

Yoga ist ein wunderbarer Ausgleich für Menschen, die viel am Schreibtisch sitzen und mit dem Kopf arbeiten. Und das Beruhigende: Man muss nicht immer gleich eine ganze Stunde Yoga üben. Auch ein paar Minuten Yoga tun gut und sind schon einmal ein Anfang. Mehr demnächst hier im Blogbeitrag von Eva-Maria Flucher zum Thema Yoga für Schreibtischhelden.

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Yoga denken? Haben Sie Yoga schon einmal ausprobiert? Oder praktizieren Sie sogar regelmäßig Yoga? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare!

Zum Schluss noch zwei Tipps

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  • Klar und verständlich schreiben
  • Marketing für Selbstständige
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  • Social Media
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