So

17

Aug

2014

Mein Tipp: Wenn Sie UnternehmerIn sind, dann bloggen Sie!

blog, gastartikel schreiben

In Gesprächen, aber auch im Austausch auf Facebook merke ich, dass sich vor allem Einpersonen- und KleinunternehmerInnen scheuen zu bloggen. Das ist schade, denn ein Blog ist ein großartiges Marketingtool. Für mich ist der Blog sogar das wichtigste Instrument zur Kundenakquise. Bloggen zahlt sich aus! In meinen Augen sind es vor allem drei Gründe, die für das Bloggen sprechen.

Was Ihnen als UnternehmerIn ein Blog bringt

Der Blog macht Sie und Ihr Unternehmen greifbar

Mit einem Blog machen Sie Ihre Arbeit für potenzielle Kunden greifbar. Wenn Interessenten bzw. Kunden Ihre Blogartikel lesen, verstehen sie besser, was Sie genau tun und v.a. auch, wie Sie arbeiten. In der Regel bekommt man über einen Blog auch ein Gefühl für den Menschen bzw. das Unternehmen, das dahintersteht.

Der Blog dient der Kundenbindung und -gewinnung

Durch den Blog binden Sie Interessenten und Kunden an Ihr Unternehmen. Wenn Sie regelmäßig gute Inhalte in Ihrem Blog veröffentlichen, wird Ihre Stammleserschaft wachsen und aus einem Teil der Stammleser werden im besten Fall Kunden.

Der Blog bringt Ihre Website bei Google nach vorne

Ein Blog verbessert das Ranking Ihrer Website auf Google. Google möchte den Menschen das bestmögliche Ergebnis für ihre Suchanfrage liefern. Die Suchmaschine geht dabei davon aus, dass Webseiten, auf denen sich regelmäßig etwas tut (wo also etwa gebloggt wird), aktueller sind als solche, die einmal ins Netz gestellt wurden und dann unverändert bleiben.

Gründe, warum viele Unternehmen keinen Blog haben

Viele UnternehmerInnen bloggen nicht, weil sie

  • die Bedeutung eines Blogs für die Kundengewinnung unterbewerten.
  • die Rolle eines Blogs für das Google-Ranking ihrer Website unterschätzen.
  • nicht wissen, wie man einen Blog auf einer Website einrichtet.
  • den zeitlichen Aufwand scheuen.
  • nicht genau wissen, was sie im Blog schreiben sollen.
  • meinen, dass sie nicht gut schreiben können (Formulierungen, Rechtschreibung etc.)

Wie Sie mögliche Hemmschwellen überwinden

Der Zeitfaktor

Das Bloggen braucht tatsächlich Zeit, daran gibt es nichts zu rütteln. Ich selbst sitze mindestens zwei Stunden an einem Blogartikel, oft aber auch deutlich länger (siehe zu dem Thema auch den Artikel Wie schnell schreibst du?). Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich aber nur sagen, dass sich die investierte Zeit lohnt! Und vor allem: Um die Kundenakquise kommt man als UnternehmerIn ja so und so nicht herum. Sie kostet, wenn man sie selbst in die Hand nimmt, immer Zeit, oft auch jede Menge Geld.

Die Technik

Falls Sie die Technik davon abhält zu bloggen: Dafür gibt es Spezialisten! Die zeigen Ihnen, wie man einen Blog auf der Website einrichtet, oder machen das für Sie.

Die Frage nach den Inhalten

Sollten Sie nicht genau wissen, worüber Sie schreiben könnten, dann setzen Sie sich einmal in Ruhe hin, nehmen Sie Stift und Papier und überlegen Sie sich zum Beispiel, welche Fragen Ihnen Ihre Kunden regelmäßig stellen. Ausgehend von solchen Fragen lassen sich wunderbare Blogartikel schreiben, die dann v.a. auch noch gerne gelesen werden.

Das Gefühl, nicht gut schreiben zu können

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie nicht gut formulieren oder wenn Sie Schwächen in der Rechtschreibung haben, dann hilft ein Lektorat. Im Rahmen eines Lektorats kann man solche Dinge problemlos ausbügeln.

Abbildungsnachweis:

Placeit by Breezi & Pixabay, PublicDomainPictures

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Kommentare: 6
  • #1

    Renate (Montag, 18 August 2014 21:58)

    Ich stimme deinem Beitrag in vollem Umfang zu. Ich rede mir auch oft den Mund fusslig bei Menschen, denen ich aus SEHR gutem Grund ein aktiv geführtes Blog empfehle. Gerade für Freiberufler gibt es keine besseres PR als ein Blog. Allerdings muss man dort dann auch regelmäßig schreiben … Nichts ist schlechter als ein Blog, auf dem nur alle paar Monate mal ein Artikelchen gepostet wird.
    Viele Grüße vom Ammersee - Renate

  • #2

    Huberta Weigl (Dienstag, 19 August 2014 07:28)

    Liebe Renate,

    da stimme ich dir voll und ganz zu. Ein Blog sollte auch regelmäßig bestückt werden.

    Herzlichen Gruß
    Huberta

  • #3

    Sebastian (Sonntag, 24 Januar 2016 13:44)

    Hey,

    es gibt noch viel zu wenige Unterenhmen mit eigenen Blogs. Es gibt also noch genug Platz am Markt für wirklich gute Blogs!

    Liebe Grüße,
    Sebastian

  • #4

    Friederike Hehle (Montag, 29 August 2016 12:34)

    Liebe Huberta,

    Bloggen ist tatsächlich Arbeit. Meistens mehr, als man im Vorhinein annimmt. Aber Bloggen ist auch ein großer Gewinn: Denn durch das Bloggen denkt man seine Arbeit in (Blog-)Geschichten und kann seine Arbeit auch im mündlichen Kundengespräch besser vermitteln. Und immer öfter schicke ich meinen Kunden, die eine spezielle Frage haben, einen Link zu meinem Blog: Das zeigt Kompetenz und leitet meine Kunden auf meine Website. Daher stimme ich dir zu, dass der Blog ein nützliches Marketing-Tool ist.

    Liebe Grüße von Friederike

  • #5

    Eva-Maria Flucher (Dienstag, 30 August 2016 17:37)

    Lieber Huberta, deine Argumente sind voll und ganz korrekt. Ich habe in der letzten Zeit immer mehr entdeckt, dass viele Kunden mich schon seit langer Zeit via Blog verfolgen und oft erst nach einiger Zeit Kunden werden und man oft das Gefühl hat die Kunden schon richtig lange zu kennen. Es ist eine Win-Win Geschichte der Kunde wird informiert und im selben Atemzug habe ich die Möglichkeit dem Leser und zukünftigen Kunden einen Auszug meines Wissens zu vermittlen. Danke für deine tollen und informativen Blogbeiträge Huberta. xoxo Eva-Maria

  • #6

    Huberta (Mittwoch, 31 August 2016)

    Liebe Friederike, liebe Eva-Maria,

    danke für eure wertvollen Kommentare.

    Lieben Gruß
    Huberta