Über mich: MMag. Dr. Huberta Weigl

Huberta Weigl, Leiterin der Schreibwerkstatt
Foto: Hanae Yamashita

Ich bin ...
Autorin.
Texterin.
Bloggerin.
Schreibcoach.
studierte Betriebswirtin.
promovierte Kunsthistorikerin.

diplomierte Social-Media-Managerin.

Inhaberin der 2012 gegründeten Schreibwerkstatt.

außerdem nicht leicht in eine Schublade zu stecken.  

selbstständig und glücklich (dieser Blogartikel ist sicher der persönlichste, den ich bislang geschrieben habe).

Und hier die Langfassung ...

Studien: BWL und Kunstgeschichte

Ich habe schon immer gerne geschrieben, aber dass ich einmal die "Schreibwerkstatt" gründen würde, war natürlich nicht klar. Zunächst habe ich an der WU Wien ein BWL-Studium absolviert und mich dabei auf die Bereiche Marketing, Werbung und Marktforschung konzentriert.


Parallel dazu habe ich in Wien und Berlin Kunstgeschichte studiert. In diesem Fach bin ich ziemlich rasch im 17. und 18. Jahrhundert, also in der Barockzeit, gelandet. Sowohl im Bereich der BWL als auch der Kunstgeschichte war ich während meiner Studienzeiten auch beruflich tätig (PR, Marktforschung, Museum etc.).

Forschung und Universität

Nach dem Studium hat mich mein Weg direkt in die Forschung geführt: Ich war Mitarbeiterin an einem kunsthistorischen Forschungsprojekt der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von dort ging es weiter an die Universität Wien: Zehn Jahre, von 1997 bis 2007, habe ich am Institut für Kunstgeschichte gelehrt, geforscht und auch allerhand publiziert. Darüber hinaus habe ich die Öffentlichkeitsarbeit des Institutes betreut und "nebenbei" promoviert. 

Schreiben als Thema

Die Idee, eine Schreibwerkstatt zu gründen, ist letztendlich in der Zeit an der Universität entstanden: Ich habe gemerkt, wie viele Schwierigkeiten Studierende mit dem Verfassen ihrer Arbeiten hatten und wie wenig Hilfe ihnen dabei geboten wurde.

 

"Schreiben hat man in der Schule gelernt. Schreiben kann man oder eben nicht" – das war oft der Tenor. Dass man schreiben lehren und lernen kann (abseits von Formalitäten wie zum Beispiel Zitierregeln), war kaum jemandem bewusst.

 

So habe ich begonnen, mich mit der Schreibforschung zu befassen, viel gelesen und verschiedene Weiterbildungen gemacht. "Wie kann man Schreibkompetenz vermitteln? Welche Techniken gibt es? Welche kreativen Methoden gibt es? Wie entstehen Schreibblockaden? Wie kann man solche Blockaden auflösen?" Diese Fragen standen am Beginn im Zentrum meines Interesses.

 

Die Beschäftigung mit all diesen Fragen hatte natürlich Einfluss auf mein eigenes Tun: meine Art zu schreiben – und die Lehre. Bereits an der Universität habe ich Schreibwerkstätten gehalten.

 

Das Interesse an diesen Veranstaltungen war groß, und das Thema "Vermittlung von Schreibkompetenz" hat mich nach wie vor interessiert. Daher habe ich nach dem Auslaufen meiner befristeten Stelle an der Universität begonnen, freiberuflich als Schreibcoach zu arbeiten. Parallel dazu habe ich eine Projektmanagementausbildung gemacht, Ausstellungen kuratiert und war natürlich immer wieder als Autorin tätig.

Die Schreibwerkstatt

Wie so oft im Leben: Die Dinge entwickeln sich, und so habe ich 2012 die "Schreibwerkstatt" gegründet. Parallel dazu haben sich meine Interessen erweitert. Ich bin immer tiefer in das Thema zielgruppengerechte Kommunikation eingestiegen. Dabei hat mich das Web, vor allem aber Facebook, Twitter & Co. mit seinen faszinierenden Möglichkeiten der PR, Wissensvermittlung und Kundengewinnung ganz besonders in seinen Bann gezogen. Und das hatte Folgen, denn wenn mich etwas interessiert, dann möchte ich es genau wissen! 

Social Media und die Entwicklung der Schreibwerkstatt zur Kommunikationswerkstatt

Also habe ich 2012/13 den einjährigen Diplomlehrgang "Social-Media-ManagerIn" an der Werbekademie Wien absolviert (Lehrgangsleitung: Sabine Hoffmann, ambuzzador). Gleichzeitig habe ich mich intensiv mit Fragen der Online-PR und des Online-Marketings beschäftigt.

 

Und so hat sich die Schreibwerkstatt inzwischen zu einer breit aufgestellten Kommunikationswerkstatt entwickelt. An diesem Punkt stehe ich nun mit meinem Unternehmen, das eine One-Woman-Show mit einem kleinen, aber ungeheuer guten und verlässlichen Team an Freelancern ist.

Mein Buchprojekt

Soweit es die Zeit zulässt, arbeite ich derzeit auch an meinem eigenen Projekt, einem Buch über den Barockbaumeister Jakob Prandtauer. Ich pendle daher gedanklich zwischen strategischen Fragen der Kommunikation (Social Media, PR, Marketing) und kunsthistorischen Texten beratend, Kurse haltend (meine Leidenschaft!) oder selbst schreibend hin und her – fasziniert davon, was möglich ist, wenn man die Anliegen seiner Zielgruppe kennt und versteht.

Weiterführend

Meine Arbeitsweise
Meine Publikationen

Referenzen
Evaluationsergebnisse
Kundenmeinungen

Interview in der Online-Zeitung "Geisteswirtschaft" (19.7.2012)
Interview in univie (Juni 2013)

Interview auf der Website von Inga Palme (18.10.2013)

Interview mit dem Online-Magazin Bloggerszene (23.7.2013)

Interview mit Bernd Schmitt von "Pub3.de – Schnelleinstieg: E-Books erstellen und vermarkten" (6.1.2016)

 

Weitere Medienberichte:


Ruhig einmal zum Duden greifen (Die Presse, 11./12.10.2014)

Sommer, Sonne, Masterarbeit (Kurier, 10.7.2015)

Blogs mit Schreib- und Organisationstipps (Bloggerabc, 23.12.2015)

 

Gastartikel:

Auch Lehrende bekommen Noten (UniVienna bloggt, 10.8.2015)

Wenn das Taktgefühl fehlt ... (K-Punkt, 30.6.2016)