Lektorat

In dieser Rubrik meines Blogs greife ich hin und wieder Spezialfragen auf, die mir zum Thema Lektorat gestellt werden. Alle Basisinformationen finden Sie hier.  

Mo

24

Apr

2017

Braucht man für einen Blog ein Lektorat?

Liniertes Papier bezeichnet "Braucht man als Blogger ein Lektorat?"

Zunächst einmal: Ein Lektorat zahlt sich immer aus. Ich kenne keinen Text, und sei er noch so gut, der durch ein Lektorat nicht noch besser geworden wäre. Selbst an einem fehlerfreien Text kann man sprachlich immer polieren. Wer einmal mit einem Lektor zusammengearbeitet hat, weiß das und weiß das vor allem auch zu schätzen. 

Aber die Politur kostet natürlich etwas und die wenigsten Blogger haben für das Lektorat ihrer Blogartikel ein Budget vorgesehen. Was also tun?

Soll ich meine Blogartikel lektorieren lassen?

Das kommt drauf an.

Zunächst einmal sollten Sie bedenken, dass Ihre Blogartikel Ihre Visitenkarte sind, zumindest solange Sie jemand nicht persönlich kennengelernt hat. Es gibt Leser, die von der Zahl der Fehler in einem Text auf die fachlichen Qualitäten des Autors schließen. Vor allem wenn Blogartikel auffallend viele Rechtschreib- und Grammatikfehler beinhalten und/oder holprig formuliert sind, kann sich das auf die Erfolgsaussichten bei der Leser- bzw. Kundengewinnung negativ auswirken.

 

Daher mein Rat: Je unsicherer Sie in Rechtschreibung, Grammatik und im Formulieren sind, desto eher sollten Sie ein Lektorat in Betracht ziehen. Wenn Sie sich selbst sprachlich nicht gut einschätzen können, dann lassen Sie einmal einen Blogartikel probeweise lektorieren. Danach wissen Sie mehr!

Was kostet das Lektorat eines Blogartikels?

Darauf kann ich Ihnen keine klare Antwort geben, weil das von verschiedenen Faktoren abhängt: vom Korrekturaufwand, vom (Norm-)Seitenpreis des Lektors und schließlich von der Frage, ob er bei Kleinaufträgen einen Zuschlag verrechnet. 

 

Letzteres ist in der Regel der Fall und macht das Lektorat eines Artikels aus der Sicht des Bloggers zu einer teuren Angelegenheit (zumal er ja im besten Fall mehrere Artikel pro Monat schreibt). Es gibt für dieses Problem freilich eine Lösung: Wenn Sie einem Lektor auf einmal einen Schwung Blogartikel schicken, wird das Ganze wesentlich günstiger für Sie!

Mein Fazit

  • Ein professionelles Lektorat tut der Qualität eines Blogartikels immer gut.
  • Lassen Sie einmal testweise einen Blogartikel lektorieren und entscheiden Sie dann, ob Sie auf Dauer mit einem Lektor zusammenarbeiten wollen.
  • Sollte das der Fall sein, besprechen Sie mit ihm, wie Sie die Zusammenarbeit gestalten können, damit das Lektorat für Sie finanzierbar wird. Haben Sie dabei im Auge, dass der Preis umso günstiger wird, je größer die Textmenge ist, die Sie Ihrem Lektor auf einmal schicken.
  • Und zum Schluss: Bedenken Sie, dass ein Lektorat nichts mit "einmal durchlesen" zu tun hat. Ein seriöser Lektor liest Ihren Text mindestens zweimal. Er bessert jeden Fehler aus, glättet behutsam stilistische Unebenheiten und stellt manchmal sogar ganze Textpassagen um. Das ist eine zeitaufwendige Arbeit. Mit ein bis zwei Stunden pro Artikel sollten Sie (natürlich wiederum abhängig von der Länge und der Qualität des Textes) rechnen. Dafür stellen Sie dann einen Blogartikel online, der Ihren Lesern nicht nur inhaltlich einen Mehrwert bietet, sondern der auch sprachlich-formal höchsten Ansprüchen genügt.

Lektorinnen, die ich Ihnen als Blogger empfehlen kann

Auch die Schreibwerkstatt lektoriert Blogartikel

Auch die Schreibwerkstatt bietet ein Lektorat an (zu meinem Team gehören zwei sehr erfahrene Lektorinnen). Wir arbeiten mit einem Satz von ca. 8,– Euro zuzüglich 20 % USt. pro Normseite (eine Normseite entspricht 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen). Bei Aufträgen unter 20 Normseiten kommt bei Selbstständigen bzw. Unternehmen ein Kleinauftragszuschlag von 70,– Euro zuzüglich 20 % USt. hinzu. Freie Kapazitäten haben wir ab Juni 2017.

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Do

23

Mär

2017

Lektoren – Eine Betrachtung

Stapel mit Büchern und eine Kafeetasse

Ein Artikel von Doreen Westphal, die als Lektorin seit inzwischen fünf Jahren die Schreibwerkstatt unterstützt

 

Lektoren lieben es zu lesen. Sie lesen immerzu und fühlen sich heimisch in der Welt von Texten. Das verbindet sie mit den Autoren. Was sie von diesen unterscheidet: Sie müssen nicht schreiben. Manchmal mögen sie es nicht einmal, tun sich gar schwer damit.

 

Weil sie immerzu lesen, werden ihnen Texte vertraut, stellt sich eine Kompetenz in der Beurteilung ihrer Qualität ein. Sie können gute von weniger guten unterscheiden. Und sie wissen, wie man richtig gute noch besser machen kann.

Da muss auch gar kein Neid aufkommen, kann sogar Freundschaft entstehen, wenn sie dann mit genialen Autoren zu tun haben. Denn in deren Textwelten sich aufhalten zu dürfen, ist der Lohn für viele Jahre fleißigen und unermüdlichen Lesens. Eine Freundschaft zwischen einem Autor und seinem Lektor steht auch im Mittelpunkt von „Genius“, einem Film, der 2016 erschienen ist.

Es geht um eine wahre Geschichte, die Freundschaft zwischen Max Perkins und Thomas Wolfe – Ersterer Lektor beim New Yorker Verlagshaus „Charles Scribner’s Sons“, Letzterer neben Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald das Genie der amerikanischen Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aber bevor er das werden konnte, hatte er erst einmal eine Menge Ablehnungen einstecken müssen.

Auch als er dem Star-Lektor nach dessen Begutachtung des riesigen Haufens Papier, dem Manuskript von O Lost, später: Look Homeward, Angel, in dessen Büro gegenübersitzt, ist er auf eine erneute Ablehnung gefasst und wirklich überrascht, als dieser ihm sagt: „Wir werden Ihr Manuskript drucken“ und ihm einen Vorschuss von 500 Dollar in die Hand drückt.

Was wir Zuschauer wissen: Perkins hat die Begutachtung durchaus genossen und sofort gespürt, dass er es bei Thomas Wolfe mit einem großen literarischen Talent zu tun hat. Colin Firth macht das für uns nachvollziehbar.

Er zeigt den stillen, dabei nicht introvertierten, unermüdlichen Textarbeiter, der mit dem Rotstift in der Hand Seite um Seite um Seite um Seite liest – in seinem Büro, täglich im Zug nach Hause, dort angekommen im Wandschrank, nachdem er in seiner großen Villa umsonst nach einem freien Zimmer gesucht hat. Alle sind besetzt, entweder von einer seiner fünf Töchter oder von seiner Frau und deren Theatergruppe. Er liest … und streicht. Das scheint den größten Teil seiner Arbeit auszumachen: den Text von Ballast zu befreien, ihn quasi erst einmal freizulegen.

 

Dass das dem Autor, der an jedem Wort hängt, nicht passt, ist klar. Jude Law gibt den euphorischen Thomas Wolfe. Aber Perkins kann ihn überzeugen. Weil er ihn ernst nimmt und immer wieder betont: "Das ist Ihr Text. Sie entscheiden. Doch schauen Sie hier … Denken Sie noch einmal über den Titel nach … Gehen Sie in die Figur hinein: Wie fühlt es sich für Eugene an, als er sich verliebt …“

 

Das ist wirklich ganz wunderbar anzuschauen: zwei Männer, die beide ihr Handwerk verstehen und eine sehr fruchtbare Arbeitsbeziehung entwickeln, die Bestseller hervorbringt. Und die selbstverständlich darüber hinaus oder gerade auch dadurch einander näherkommen.

Der Lektor heute ist wohl nur hin und wieder noch mit einem Rotstift anzutreffen. Er arbeitet an Worddateien und bedient sich für seine Korrekturen und Vorschläge des Korrekturmodus. Sonst unterscheidet sich mein Berufsalltag allerdings kaum von dem im Film gezeigten: Ich lese und lese und lese und lese …

„Genius. Die tausend Seiten einer Freundschaft“


USA, UK 2016; ca. 100 Minuten

Regie: Michael Grandage, Drehbuch: John Logan mit: Colin Firth, Jude Law, Nicole Kidman, Laura Linney

 

Den Film finden Sie unter anderem auf iTunes  und Amazon.


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Mi

14

Dez

2016

Einblick in die Zusammenarbeit von Lektorin und Selfpublisher

Perle im Moos

Ein Gastartikel von Doreen Westphal, die als Lektorin die Schreibwerkstatt unterstützt.

 

Vom Boom des Selfpublishings profitieren Autorinnen und Autoren wie Lektorinnen und Lektoren. Texte, die man oder frau schon lange schreiben und gern auch veröffentlichen wollte, werden endlich geschrieben. Solche, die bereits geschrieben und in Schubladen verschwunden waren, können herausgeholt werden. 

Schreiben zur Selbstverwirklichung, als Therapie, als Zeitvertreib … alles möglich und alles erlaubt. Natürlich lang nicht alles gut! Umso erfrischender, wenn einer Lektorin in der Menge der Selfpublishing-Aufträge hin und wieder eine Perle unterkommt.

Der erste Eindruck

Schon beim ersten Überfliegen des Manuskripts das Michael Hauenschild an die Schreibwerkstatt geschickt hatte – da ging es erst einmal um einen Kostenvoranschlag und ein Probelektorat –, musste ich schmunzeln: abwechslungsreiche Erzählgegenstände (dabei durchaus nicht immer leichte Kost), ernst genommen und gleichzeitig locker, mit viel Humor und einem Augenzwinkern erzählt. Es stellte sich sehr rasch eine Lust aufs Weiterlesen ein. Dass an ihnen gearbeitet werden musste, war klar – darum hatte der Autor sich ja an uns gewendet!

Die üblichen zwei Korrekturdurchgänge

Huberta als Inhaberin der Schreibwerkstatt und Letztverantwortliche für das Lektorat wurde mit dem Autor finanziell einig und die routinemäßig angesetzten zwei Korrekturgänge bestätigten mir meinen ersten Leseeindruck: ein Buch deutlich über dem Durchschnitt von dem, was sonst oft auf meinem Schreibtisch landet. 

Die dritte Durchsicht

Nach Abschluss der vereinbarten Arbeit hätte der Autor einfach mit meinen Korrekturen weiterarbeiten können, einige annehmen, andere ablehnen und sein Buch drucken lassen. Er hat jedoch dem Vorschlag eines dritten Korrekturgangs zugestimmt, was eine richtige Entscheidung war! Denn nicht nur hatten sich – wie bei fast allen Autoren – Fehler beim Einarbeiten meiner Korrekturvorschläge eingeschlichen, sondern speziell eine Geschichte der Sammlung hatte es formal besonders in sich, an der musste noch einiges nachgearbeitet werden. Bei ihr hatten wir, ich glaube, sogar fünf Korrekturgänge. Michael Hauenschild und ich haben mit Freude und Hartnäckigkeit an der Geschichte gemeinsam gefeilt.

Die Bereitschaft zu lernen

Lektorieren macht dann besonders großen Spaß, wenn ich gute Texte noch besser machen darf und mit Autorinnen und Autoren zu tun habe, die daran interessiert sind zu lernen. Darüber hinaus ist es ein Glück, wenn sie auch die zeitlichen sowie finanziellen Ressourcen haben, ihr Kind reifen zu lassen, bis sie es zur Welt bringen.

 

Aus meiner langjährigen Arbeit weiß ich, dass das ganz und gar nicht selbstverständlich ist. Manche Autorinnen und Autoren schreiben jahrelang an ihrem Buch, investieren viel Herzblut in das Projekt, und wenn es dann ans Lektorat geht, fehlt es ihnen an Geduld und/oder der Bereitschaft, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, um das Bestmögliche aus ihrem Manuskript herauszuholen. 

 

Umso schöner, wenn man Autoren bzw. Autorinnen begegnet, die diese letzte Phase ohne jeglichen Druck angehen. Meist stehen sie mitten im Berufsleben und lassen sich entspannt auf einen Austausch über ihren Text und den Reifungsprozess ein. Das Lektorat hat für sie einen hohen Stellenwert und das macht sich für alle Beteiligten bezahlt. 

Von diesem Buch ist hier die Rede

buchcover hauenschilkd unvergessenswertes

 

Michael Hauenschild

 

Unvergessenswertes

Geistloses. Mit Unsinn verfeinert. Zeitgemäß aufbereitet

ISBN: 978-3741211041

Verlag: Books on Demand

1. Auflage: 5. Juli 2016

Bei Amazon um 8,22 (A) bzw. 7,99 Euro (D) als Taschenbuch und um 5,49 Euro als Kindle-Ausgabe erhältlich.

Über den Autor

 

Michael Hauenschild, geb. 1966, ist als Computertechniker in Wien tätig. Um mehr Übung im Verfassen technischer Konzepte zu erhalten, hat er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten begonnen. "Unvergessenswertes" ist seine erste literarische Veröffentlichung.

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Mo

21

Nov

2016

Tipps, wenn Sie ein Lektorat für Ihre Bachelorarbeit oder Masterarbeit suchen

Studierende, die ihre Bachelorarbeit oder Masterarbeit lektorieren lassen möchten, stehen vor einer Fülle von Fragen. Das liegt vor allem daran, dass die meisten noch nie ein Lektorat in Auftrag gegeben haben. In den beiden Videos beantworte ich folgende Fragen:

  1. Muss ich meine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation lektorieren lassen?
  2. Ist ein Lektorat überhaupt erlaubt?
  3. Wie finde ich eine gute Lektorin bzw. einen guten Lektor?
  4. Was kostet ein Lektorat für eine Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit?
  5. Was ist der Unterschied zwischen einem Korrektorat und einem Lektorat?
  6. Wie lange dauert ein Lektorat?
  7. Wie läuft ein Lektorat ab?

Lektorat für eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit

Antworten auf die Fragen 1 bis 4:

Antworten auf die Fragen 5 bis 7:

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Do

16

Jun

2016

Wie wird man Lektorin bzw. Lektor?

hand mit stift auf papier

Die Frage, was man tun muss, um Lektorin bzw. Lektor zu werden, wird mir mehrmals im Jahr gestellt. Meist von jungen Leuten, die sich für die deutsche Sprache begeistern oder die gerade ein Praktikum in einem Verlag absolviert haben und nun an dem Beruf interessiert sind.

Auf diese Frage gibt es allerdings keine klare Antwort: Der Werdegang ist nicht geregelt. Es gibt weder eine Lehre noch ein Studium, das man absolvieren muss, um den Beruf ausüben zu können. Die Bezeichnung "Lektorin" bzw. "Lektor" ist auch nicht geschützt. Letztendlich kann sich jede/r so bezeichnen, was die Suche nach einer guten Lektorin bzw. einem guten Lektor für Autorinnen und Autoren nicht gerade einfach macht.
 

 

Aber zurück zur Frage vom Anfang, die ich zunächst einmal nicht mit dem Hinweis auf einen bestimmten Ausbildungsweg, sondern auf die Fähigkeiten beantworte möchte, die eine Lektorin oder ein Lektor haben sollte.

Was muss eine Lektorin oder ein Lektor können?

In meinen Augen braucht sie bzw. er

  • ausgezeichnete Kenntnisse auf den Gebieten Rechtschreibung und Grammatik,
  • ein gutes Sprachgefühl,
  • die Fähigkeit, sich sowohl in eine Autorin bzw. einen Autor als auch in deren bzw. dessen Leserschaft hineinzuversetzen,
  • ein breites Allgemeinwissen,
  • ein hohes Maß an Präzision,
  • Geduld, Geduld und nochmals Geduld.

Und schließlich sollte sie bzw. er viel lesen – Bücherwürmer bzw. Leseratten sind in dieser Zunft besonders verbreitet. Wer nicht gerne und viel liest – und zwar auch in der Freizeit! –, bringt in meinen Augen nicht die Voraussetzungen für den Beruf mit. So wie in jedem anderen Metier gehören nämlich auch in diesem regelmäßige Weiterbildungen dazu, wenn man hohe Standards halten möchte. Und ein gutes Sprachgefühl muss eben durch das Lesen guter Texte genährt werden.

Wie wichtig ist ein Studium, wenn man Lektorin bzw. Lektor werden möchte?

Abhängig davon, worauf sich die Lektorin bzw. der Lektor spezialisiert, ist ein Studium als Voraussetzung für die Ausübung dieses Berufs sicherlich sinnvoll. Wenn jemand Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen oder andere wissenschaftliche Publikationen korrigiert, ist es meiner Meinung nach unbedingt notwendig, dass er oder sie selbst mehrere wissenschaftliche Arbeiten geschrieben hat.

 

Wer Belletristik lektoriert, wird mit einem Germanistikstudium oder einem Studium der Literaturwissenschaft gut bedient sein. Wer sich auf das Lektorat von juristischen Publikationen spezialisiert, wird diese Arbeit vor allem dann bestmöglich erledigen, wenn ihm juristische Zusammenhänge, Quellen und vor allem die Fachterminologie vertraut sind.

 

Gleichzeitig gibt es natürlich auch Texte, bei denen kein spezifisches Fachwissen notwendig ist. Dazu zählen oft Kundenmagazine, Flyer oder auch Websites, sofern sich diese an eine breite Öffentlichkeit wenden. In diesen Fällen genügt es, wenn die Lektorin bzw. der Lektor die oben angeführten (Grund-)Voraussetzungen mitbringt.

PS: Falls Sie Lektorin oder Lektor sind und durch den Artikel vielleicht auf die Idee kommen, dass Sie sich in der Schreibwerkstatt bewerben könnten, muss ich Sie leider enttäuschen. Ich möchte mein kleines Team nicht erweitern.

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Abbildungsnachweis:

Bild ganz oben: Shutterstock.com, Bildnummer: 140887543, Urheberrecht: Minerva Studio

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