Sa

09

Feb

2013

Wie Sie Ihr Zettelchaos in den Griff bekommen und Schreibblockaden vermeiden

aufräumen, schreibtisch, büro

Es gibt viele Gründe, weshalb man mit einem Schreibprojekt möglicherweise nicht vorankommt. Was viele Menschen nicht wahrhaben wollen: Auch ein unaufgeräumter Schreibtisch und ein Zettelchaos können sich bremsend auf die Arbeit auswirken oder sogar Schreibblockaden auslösen. Wenn Sie keinen Überblick mehr über Ihre Unterlagen haben oder ewig lang kramen müssen, um die Zettel zu finden, die Sie gerade brauchen, ist es höchste Zeit, aufzuräumen. 

6 Tipps, wie Sie Ordnung schaffen

  • Räumen Sie Ihren Schreibtisch zunächst einmal komplett frei. Entweder legen Sie Ihre Unterlagen auf einen anderen Tisch, in ein Regal oder auf den auf Boden (so mache ich das immer). Wenn das nicht geht, räumen Sie zumindest eine Seite des Schreibtisches völlig frei. Wenn Sie aufräumen wollen, brauchen Sie nämlich zunächst einmal Platz.
  • Schauen Sie, ob Sie genug Ordner und Trennblätter haben. Wenn nicht, gehen Sie zuerst einmal shoppen! Es hat wenig Sinn, mit dem Aufräumen zu beginnen, wenn Sie gar nicht wissen, wohin Sie Ihre Sachen räumen sollen. Wenn es Ihnen lieber ist und Sie die passenden Schränke haben, können Sie anstelle von Ordnern natürlich auch Hängeregistraturen nehmen. Ich habe früher damit gearbeitet, finde inzwischen Ordner aber viel praktischer.
  • Überlegen Sie sich ein System und beschriften Sie die Ordner und die Trennblätter oder die Hängeregistraturen. Für die Bezeichnung der Ordner überlege ich mir Hauptthemen (z.B. "Schreiben im Studium" oder "Website texten"), die ich dann in Unterthemen aufteile (z.B. "Exposé", "Literaurrecherche", "Gliederung" oder "Website-Struktur", "Startseite", "Über mich" etc.). Die Unterthemen schreibe ich dann auf die Trennblätter. Wenn Sie mit Hängeregistraturen arbeiten, dann sollten Sie Ihre Themen gleich in kleinere Häppchen zerlegen, weil ja in die einzelnen Mappen nicht so viele Zettel passen.   
  • Dann geht es los: Nehmen Sie jeden einzelnen Zettel in die Hand und überlegen Sie, ob Sie ihn aufheben oder wegwerfen wollen. Was Sie aufheben möchten, kommt in einen Ordner, und zwar sofort in die richtige Rubrik bzw. in die richtige Hängeregistratur. Wichtig ist, dass Sie keine "Reststapel" mit Unterlagen produzieren, von denen Sie am Ende nicht wissen, was Sie mit ihnen machen wollen bzw. wohin Sie sie geben sollen. Aufräumen bedeutet, Entscheidungen zu treffen! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Aufräumen vor allem dann klappt, wenn man entscheidungsfreudig ist. Das Ziel ist, dass am Ende alles auf seinem Platz ist. 
  • Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre. Machen Sie sich einen Tee oder Kaffee, und wenn Sie schwungvoller mit Musik aufräumen und es im Büro möglich ist, dann drehen Sie eben das Radio auf oder legen sich eine CD in den CD-Player. Alles, was Ihre Arbeitslust fördert, ist erlaubt.
  • Schalten Sie Störfaktoren aus. Ein großer Störfaktor ist der PC. Wenn Sie zwischendurch dauernd die E-Mails checken oder schauen, was sich auf Facebook tut, kommen Sie einfach nicht voran. Also: PC aus!

Was tun, wenn Sie weder Zeit noch Lust auf eine große Aufräumaktion haben?

Dann gehen Sie in kleinen Schritten vor. Nehmen Sie sich jeden Tag 10, 15 oder 30 Minuten (legen Sie die Minutenzahl vorab fest) und räumen Sie in dieser Zeit konsequent auf. Wichtig ist in diesem Fall die Regelmäßigkeit. Wenn sich bei Ihnen Zettelberge stapeln und Sie sich diese Berge nur alle paar Tage einmal für wenige Minuten vorknöpfen, bringt das wenig.

Warum es sich lohnt, aufzuräumen

  • Aufräumen befreit.
  • Aufräumen kann Schreibblockaden lösen. Aufräumen hilft, Schreibblockaden zu vermeiden. 
  • Sie finden Ihre Sachen leichter.
  • Sie arbeiten produktiver.
  • Sie haben wieder mehr Lust auf Ihre Arbeit. 
  • Wenn Sie erst einmal Ordnung haben, können Sie leichter Ordnung halten.

Und welche Erfahrungen haben Sie mit dem Aufräumen gemacht? Was funktioniert bei Ihnen gut?

Das könnte Sie auch noch interessieren:
Tipps, wie Sie an Ihrem Schreibprojekt dranbleiben
Warum es lohnt, hin und wieder den PC auszumisten


Abbildungsnachweis:

Shutterstock.com: Bildnummer: 172110758, Urheberrecht: DenisNata

Kommentar schreiben

Kommentare: 0