Et al. ist eine Abkürzung des lateinischen Ausdrucks et alii oder et alia, was wörtlich übersetzt und andere bedeutet. Man verwendet et al. in bibliografischen Verweisen wissenschaftlicher Texte, um auf eine Gruppe von Autorinnen und Autoren hinzuweisen, die aus mehreren Personen besteht.
Das bedeutet: Angeführt wird nur der Name der ersten Autorin oder des ersten Autos des Kollektivs, gefolgt von der Abkürzung et al. plus der Jahreszahl.
Das kann dann zum Beispiel so aussehen:
Smith et al. (2010) fanden heraus, dass ...
Die Forschungsgruppe hat festgestellt, dass ... (Maurer et al., 2023).
Das erste Beispiel macht übrigens deutlich, dass man zwar nur eine Autorin oder einen Autor nennt, aber dennoch den Plural verwendet.
Ist die Abkürzung et al. sinnvoll?
Ja! Sie vereinfacht den Schreibprozess und verbessert die Lesbarkeit eines wissenschaftlichen Textes. Ob du et al. verwenden sollst oder nicht, hängt von deiner Hochschule bzw. dem Regelwerk ab, das du benutzt.
Et al. in den APA-Richtlinien
Während nach APA et al. früher nur verwendet wurde, wenn eine Publikation mindestens drei Autorinnen und/oder Autoren hatte, kommt die Abkürzung nun schon bei zwei Autorinnen und/oder Autoren zum Einsatz.
Hier ein Beispiel:
Diese Ergebnisse konnten zuletzt bestätigt werden (Müller et al., 2024).
Müller et al. (2024) konnten diese Ergebnisse bestätigen.
Fazit
Die Abkürzung et al. verbessert die Lesbarkeit von Texten, vor allem wenn mit Klammerbelegen gearbeitet wird. Es ist wichtig, dass du im Literaturverzeichnis, deiner Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation den Kurzbeleg korrekt auflöst. Im Literaturverzeichnis musst du sämtliche Namen nennen.
PS: Es gibt auch einen Nachteil. Wenn man wie ich Weigl heißt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man in einer von mehreren Autorinnen und Autoren verfasst Publikation genannt wird, gering. Nicht so gut! :)


