Viele Studierende sind nur im Sendemodus. Sie haben viel gelesen und versuchen, das Gelesene zu Papier zu bringen. Oft wollen sie auch zeigen, was sie alles wissen. Richtig gute Texte entstehen aber erst dann, wenn wir den reinen Sendemodus verlassen und unsere Leser*innen beim Schreiben mitdenken. Wir müssen also die Perspektive wechseln und schauen, was unsere Leserschaft braucht, um uns folgen zu können.
Und damit landen wir automatisch bei der Frage, für wen wir eigentlich schreiben.
Die Leser*innen deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit
Du schreibst deine wissenschaftliche Arbeit nicht für dich und nicht nur für deine Betreuung. Du schreibst sie für ein wissenschaftliches Publikum aus deinem Fachbereich – also für eine Scientific Community.
Klar, bei einer Bachelorarbeit übst du das nur und auch eine Masterarbeit ist eine Übungsarbeit, aber die ist immerhin schon öffentlich zugänglich. Und eine Diss.? Mit der nimmst du ganz klar am wissenschaftlichen Diskurs teil.
Es ist also deine Aufgabe, dich kritisch mit deinem Thema auseinanderzusetzen und deine Leserinnen und Leser klug durch das Thema zu führen. Genau das macht das wissenschaftliche
Arbeiten aus meiner Sicht spannend. Es ist eine Vermittlungsaufgabe!
Und mit dem Hebel „Perspektivwechsel“ wird deine wissenschaftliche Arbeit richtig rund.
Mehr dazu in der neuesten Podcastfolge!
Ich verlinke dir hier den Podcast auf Spotify. Du findest ihn aber überall, wo es Podcasts gibt. Und wenn er dich anspricht, freue ich mich über dein Abo.



