7 Tipps für das Literaturverzeichnis Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit

regal mit vielen büchern

 

Ein Literaturverzeichnis für eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder auch eine Dissertation zu erstellen, kann eine kniffelige Aufgabe sein, vor allem, wenn Sie noch nicht so viel Erfahrung mit dem wissenschaftlichen Schreiben haben.


Hier finden Sie verschiedene Tipps, damit Ihr Literaturverzeichnis auch allen Anforderungen gerecht wird und Sie Ihre Abschlussarbeit erfolgreich zu einem guten Ende bringen. Sollten die Zitierregeln Ihrer Uni etwas anderes vorgeben, als ich hier schreibe, dann haben diese Regeln selbstverständlich Vorrang vor meinen Tipps.

So erstellen Sie ein Literaturverzeichnis für Ihre Uni-Arbeit

  1. Das Literaturverzeichnis ist ein wichtiger Arbeitsbehelf für die Leser Ihrer Uni-Arbeit. Hier finden sie die in der Arbeit zitierten Publikationen mit dem gesamten Titel angeführt. Daraus folgt: In das Literaturverzeichnis nehmen Sie nur die Publikationen auf, die Sie in Ihrer Arbeit auch zitiert haben
  2. Ordnen Sie die Publikationen alphabetisch nach den Nachnamen der Autoren. Ich persönlich finde es von Vorteil, die Kurzbelege im Literaturverzeichnis nochmals anzuführen und dann (daneben oder darunter) aufzulösen.
  3. Publikationen, die keinen Autor haben, müssen Sie zitierfähig machen. Ich empfehle, für den Kurzbeleg das erste selbstständige Wort und die Jahreszahl zu nehmen. Im Literaturverzeichnis lösen Sie den Kurzbeleg dann auf.
  4. Ein Literaturverzeichnis sollte auf gründlichen Recherchen basieren. Als Leser erkennt man die Gründlichkeit u. a. daran, dass das Literaturverzeichnis sowohl selbstständige Publikationen (Bücher) als auch unselbstständige Publikationen, insbesondere Aufsätze aus Fachzeitschriften, beinhaltet.
  5. Bei selbstständigen Publikationen führen Sie im Literaturverzeichnis keine Seitenzahlen an. Bei unselbstständigen Publikationen nennen Sie die erste und die letzte Seite des Aufsatzes (S. X–X).
  6. Bei Online-Publikationen müssen Sie den Link anführen, und zwar den Link, der exakt zu der zitierten Publikation führt. Außerdem müssen Sie das Datum anführen, wann Sie die Publikation zum letzten Mal aufgerufen haben. Die Formulierung könnte lauten: ... zuletzt aufgerufen am 6.8.2017.
  7. Und schließlich ist bei der Erstellung eines Literaturverzeichnisses Präzision gefragt. Sie können zum Beispiel Vornamen nicht einmal ausschreiben und einmal abkürzen. Wenn nach dem Nachnamen ein Doppelpunkt kommt, dann kommt der an dieser Stelle immer. Wenn eine Verlagsangabe gefragt ist, dann muss die immer dabei sein. Etc., etc. Sie sollten sich also zum Ende hin genug Zeit reservieren, um das Literaturverzeichnis in mehreren Durchgängen zu korrigieren. Die Qualität einer Abschlussarbeit erkennt man auch an der Präzision, mit der das Literaturverzeichnis erstellt wurde. Mehr dazu in meinem Video!

Beim Literaturverzeichnis Ihrer Uni-Arbeit ist Präzision gefragt!

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